Durch den Chemnitzer Süden nach Rabenstein

Im beginnenden Frühling bieten sich Wege durch den grünenden Teil der Stadt an. Entlang der Fluss- und Bachläufe blühen die Buschwindröschen und überall ist der Neubeginn wenigstens in den Startlöchern.

Wir laufen zunächst zur Chemnitz, die wir auf Höhe der Kaßbergauffahrt erreichen. Dem Fluß können wir nun über einige Kilometer folgen und sind fast durchweg im Grünen. Zunächst am Park zwischen Pfortensteg und Falkeplatz, an der Aue und dann im Stadtpark. Durch den Stadtpark erreichen wir schließlich den Harthauer Wald, wo wir die Chemnitz wieder verlassen. Am Ende des Waldes öffnet sich ein schöner Blick auf Klaffenbach und wir verweilen für ein kleines Picknick mit Eiern, Snackgemüse, Brötchen und leckeren Fleischbällchen.

In Klaffenbach erreichen wir nun das Tal der Würschnitz, welche mit der Zwönitz zusammen in Altchemnitz zur Chemnitz wird. Etwas abseits führt ein schöner Weg zum Wasserschloß Klaffenbach, wo wir bei einem leckeren Softeis verweilen. Nun führt uns ein schöner Weg am Dorfrand entlang von Neukirchen bis wir übers Feld den Weg Richtung Stelzendorf nehmen. Hier könnte es auch schön sein, wäre da nicht die nahe Autobahn. Es ist immer wieder erschütternd wie viele Menschen vom Verkehrslärm geplagt werden, das aber als Natur-gegeben hinnehmen. Mit diesen Gedanken bringen wir die Autobahn rasch hinter uns und laufen beinahe idyllisch am Rand eines Gewerbegebiets zur Jagdschänkenstraße. Der folgen wir ein kleines Stück und tauchen dann wieder in die Stelzendorfer Siedlung ein, von wo uns der Weg nun rasch zur Pelzmühle bringt, wo wir mit freundlich serviertem deftig-gutem Essen die Runde ausklingen lassen. Von hier sind es nur wenige Meter zum Bus, der uns dann abends nach Hause bringt, so dass sogar noch Zeit ist, den Tatort zu schauen.

Track der Tour (21,2 km)