Vorweihnachtliches

131221_IMG_4221Die Einkäufe fürs Essen sind nun weitestgehend rein, Geschenke gibt es eh keine und so bleibt Zeit für ein schönes besinnliches Adventswochenende.

Wo kann man das besser tun, als tief im Erzgebirge, wo wir im idyllischen Schwarzwassertal nahe Pobershau mit Muttern für das Wochenende in der Schwarzbeerschänke absteigen. Schon die Anfahrt durch das weihnachtliche Lichtermeer des schön gelegenen Bergstädtchens Pobershau ist ein Fest. In der „Vorweihnachtliches“ weiterlesen

Viva la Mamma!

Ganz großes Theater gab es gestern wieder mal in der Chemnitzer Oper. Donizettis „Viva la Mamma“, eine komische Oper, wurde in Chemnitz auf die Hinterbühne verlegt, was ganz trefflich zum Thema des Stücks passte, denn um nichts anderes ging es da, als um eine Opernprobe.
So fing das Stück auch an, zunächst viel Gerede und Gezeter, aus dem sich so peu a peu eine wunderschöne Operninszenierung entwickelt. Spielte anfangs nur Jeffrey Goldberg am Klavier zu vereinzelten Arien, kam allmählich auch die Philharmonie unter Anja Bihlmaier hinzu und das Ganze entwickelte sich immer mehr zu echter Oper.
Natürlich war das Ganze ein großer Klamauk, eine furiose Abfolge von lustigen Nummern, die mit viel Spielfreude vorgetragen wurden. Donizetti sorgte natürlich für die der italienischen Oper eigenen eingängigen Melodien. Bei all dem tollen Spiel geriet allerdings die Musik und der wunderbare Gesang, es gab viele tolle Arien, fast ein wenig zur Nebensache. Man musste sich immer mal wieder selbst darauf aufmerksam machen, dass ja hier wirklich eine Oper gegeben wird, so gut wurde auf der Hinterbühne das Thema Probe umgesetzt.
Viva la Mamma! Hingehen!

Osterspaziergang, Osterbowle, Osteroper und Osterbrunch

Im Namen des Hasen und bei schönstem Wetter bot das lange Osterwochenende Gelegenheit zu allerlei Aktivitäten.
Am Freitag ging es zunächst mit der Großfamilie auf Wanderschaft, südlich von Schöneck durch das wunderschöne Vogtland. Diese Landschaft mit ihren sanften Hügeln, weiten Ausblicken, idyllischen Tälern und verträumten Dörfern ist für mich eine der schönsten des Großraums Erzgebirge/Vogtland. Komisch nur, dass man dort, obschon in Schöneck ein riesiges Ex-FDGB-Ferienheim mit Hunderten Urlaubern existiert, kaum anderen Wandern begegnet. Wir starten in Schöneck an der Kirche und laufen über die unteren Birkenhäuser zunächst nach Schilbach. Unsere Tour verläuft nun überwiegend auf wenig befahrenen Nebenstraßen und führt uns durch idyllische Täler und mit schönen Ausblicken nach Marieney, dem Geburtsort des Heimatdichters Julius Mosen. Von dort geht es nach Eschenbach, eine traumhaft ruhige Dorflage, von wo man wiederum einen herrlichen Blick hoch nach Schöneck genießt. Über den Pferdekopfweg geht es nun Richtung Schöneck, vorbei an den Herrenteichen erreichen wir das Städtchen nach knapp 16 km bzw. 5 h. Der große Troß kommt eben doch nicht ganz so schnell voran, wie es die Wanderer sonst gewohnt sind. Einen Überblick über die Tour findet man hier, Bilder sind da (Passwörter gern auf Anfrage).
Übrigens finden sich an dieser Stelle im Netz künftig alle Bilder von uns, so zum Beispiel die vom Hausboot-Urlaub und die von Shanghai.
Am Samstag ging es dann abends in den Garten, es gab Waldmeisterbowle und dazu ein paar unkoventionelle Grillspezialitäten. Waldmeisterbowle ist echt lecker, die sollte es öfter geben, aber leider ist die Saison dieses Krauts recht kurz. Man sagt ja dem im Waldmeister enthaltenen Wirk- und Aromastoff Coumarin gewisse schädigende Wirkung nach, aber ich merke davon noch nichts …
Sonntag gab es dann Hochkultur, in der Oper spielte man „Die Heimkehr des Verbannten“ eine wiederentdeckte Oper von Otto Nicolai. Das war ohne Zweifel für mich eine der besten Opernaufführungen der letzten Jahre, ein sehr kurzweiliges, musikalisch sehr gelungenes und hochdramatisches Stück voller wunderschöner Duette, Terzette und sogar Quintette bei denen die Sänger zu Hochform aufliefen, vor allem Julia Bauer in der Hauptrolle hat hier geglänzt. Bei dieser Oper fragt man sich nun wirklich, warum die nicht im regulären Repertoire zu finden ist, da wird sehr viel Schlechteres in den Opernhäusern der Welt gespielt. Aber gut auch, dass es diese wiedergefundenen Stücke gibt, kann sich doch die Oper Chemnitz damit glanzvoll in Szene setzen und sich einen überregional hervorragenden Ruf erspielen. Einziger Wermutstropfen: entgegen der ursprünglichen Ankündigung im Spielplan begann die Aufführung schon 15:00 Uhr, das ist nun bei diesem herrlichen Wetter wahrlich keine Zeit, in die Oper zu gehen!
Nach der Oper haben wir seit langem mal wieder im Janssen gegessen – die können es auch noch. Allerdings würde dort mal eine grundlegende Überarbeitung der Karte gut tun, viele Speisen gibt es dort nun so oder mit leichten Variationen schon seit Jahren, zumindest habe ich bei der Lektüre der Karte immer das Gefühl, das Meiste schon zu kennen. Nichtsdestotrotz war alles sehr lecker.
Heute nun noch ein Brunch bei einer Freundin in Niederwiesa, was wir mit einer kleinen Radtour verbinden konnten. Auf dem Hinweg ging es durch die Stadt bis zum Bahnhof Hilbersdorf wo man sich vor der Brücke rechts hält (Richtung Eisenbahnmuseum) und weiter der grün-weißen Markierung durch eine Gartenanlage folgt, bis man nahe der Bundesstraße auf den Weg nach Niederwiesa trifft, so daß man nahezu frei von großen Straßen dorthin gelangt. Nach viel und leckerem Essen ging es auf dem Rückweg noch von Niederwiesa hinab Richtung Flöha, wo wir auf das Zschopautal treffen und am Fluß entlang zurück nach Braunsdorf fahren. Von dort geht ein ruhiger Weg durch Ortsteile von Lichtenwalde zur Brettmühle und schließlich durch die Ortslage Ebersdorf bis hinauf zur Stiftskirche, wo wir uns rechts halten und dem Stiftsweg Richtung Glösa folgen, wo man auf den Radweg „Rund um Chemnitz“ trifft. Dieser bringt uns schließlich ins Chemnitztal, wo wir dem Chemnitztalradweg bis fast nach Hause folgen können.

Benzin

Die Oper Chemnitz hat sich mit der Wiederentdeckung vergessener Opern in der deutschen Opernszene längst einen guten Namen gemacht. Auf die Spitze getrieben wird das Ganze mit einer Uraufführung der 1929 von Emil Nikolaus von Reznicek geschriebenen Oper „Benzin“ in Chemnitz im Jahr 2010. Gestern konnten wir nun der letzten von sechs und noch immer nahezu ausverkauften Vorstellungen beiwohnen.
Nun mag man sich natürlich fragen, ob diese Opern nicht zu Recht in Vergessenheit geraten sind und sicher, ohne diese in Chemnitz wiederentdeckten Opern würde der Welt wahrscheinlich auch nicht viel fehlen.
Was aber der Oper Benzin an musikalischem Tiefgang und anspruchsvoller Handlung fehlt, wird durch trefflichen Klamauk und große Spielfreude der Darsteller in einer kurzweiligen Inszenierung mehr als wett gemacht. Zumindest in der zweiten Hälfte dürfen die Sänger auch ab und an mal zeigen, was sie können, wenngleich die Grenze zur Operette sicher nicht mehr all zu weit weg ist, Sprechgesang dominiert das Geschehen.
Auf jeden Fall waren es zwei Stunden trefflicher Unterhaltung die in einem furiosen Finale münden und irgendwie wäre es dann doch schade, wenn so etwas keiner aufführte.
Nach der Oper bekam auch das Heck-Art mal wieder eine Chance. Und siehe da, man behandelte uns freundlich und auch das Eindecken für den Brunch hatte offenbar noch Zeit, so dass wir den Opernabend bei leckeren Kleinigkeiten angenehm ausklingen lassen konnten.
Übrigens bietet das Heck-Art derzeit ein all-inclusive 5-Gänge Menü mit Weinen zum Preis von 29 Euro an, für den Preis macht man da sicher nichts falsch.

Tannhäuser und das Nachspiel

Am letzten Sonntag waren wir endlich mal wieder in der Oper. Es gab den Tannhäuser und trotz allerlei Widrigkeiten, wie einem erkrankten Dirigenten und einem stimmlosen Hauptdarsteller fand die Vorstellung dank des Einsatzes von Operndirektor Heinicke, der kurzfristig exzellenten Ersatz herbeikarrte, in gewohnter Qualität statt. Der Tannhäuser ist sicher eines der Werke, die man dem Wagner-Einsteiger bedenkenlos ans Herz legen kann, ist er doch musikalisch überaus kurzweilig, ein Highlight jagt das andere. Das Ganze wurde von der Oper Chemnitz gewohnt souverän und mit erstklassiger Besetzung inszeniert. Fernab von jeglichen Zumutungen des Regietheaters findet man hier eine schöne Inszenierung mit einem auf das Wesentliche konzentrierten Bühnenbild, die dem Werk Raum lässt, auf Zuschauer und Hörer zu wirken. Es ist nicht überraschend, dass die Oper Chemnitz bei solchen Gelegenheiten ausverkauft ist, haben sich diese Qualitäten doch bei Wagnererianern herumgesprochen.
Von der Oper gelangt man in wenigen Minuten zum Hotel an der Oper (vormals Hotel Europa), wo wir im Restaurant Scala einige sehr gelungene Kleinigkeiten zu uns nahmen, so z.B. ein überaus leckeres Süppchen von Kastanien mit gebratenem Kalbsbries. Auch die Mitesser waren sich einig, dass das Scala in jedem Fall in die erste Reihe der Chemnitzer Restaurants gehört. Damit wäre nun die Lücke, die der Ausfall des Heckart als Nach-Oper-Einkehr bei uns gerissen hat, endlich geschlossen.
Einziger kleiner Wermutstropfen, man betritt das Restaurant durch den Raucherbereich, eine nicht sehr einladende Situation, die hoffentlich nur der extremen Kälte geschuldet war.

Kulturschock in Chemnitz

Kulturschock in Chemnitz, so könnte man das Wochenende grob beschreiben. Da soll mal einer sagen, Chemnitz habe kulturell nichts zu bieten. Es begann am Freitagabend mit der Nacht der offenen Kirchen, die uns in immerhin 5 Chemnitzer Kirchen führte. Bei Luthers gab es romantische Orgelmusik an der Sauer Orgel, die wie die ganze Kirche in feinstem Jugendstil gestaltet ist. Dann besichtigten wir die Jugendkirche, Jakobi und Petri. Während man bei Jakobi sehr beflissen betete quälte man in der Petrikirche allerlei Blechinstrumente – beides hielten wir nur wenige Minuten aus. Daraufhin zog es uns zur Kreuzkirche, wo interessante Konzerte avisiert waren, die unsere Erwartungen dann aber bei weitem übertrafen.
Zuerst gab es die Goldberg Variationen, aber nicht etwa wie gewohnt am Klavier oder gar Cembalo, sondern in einer Variante für Streichertrio. Eine absolut hinreissende Interpretation, die mir sogar fast interessanter als die Klaviereinspielungen erschien. Die einzelnen Stimmen erscheinen wesentlich transparenter und man denkt fast, das Stück wäre für diese Instrumente geschrieben worden.
Das zweite Konzert in der Kreuzkirche bestritt dann der Chor „Die Kantorianer“ unter Leitung von Martin Sturm. Martins verschiedene Chöre sind mir ja lange für solide Chormusik bekannt, aber was die Kantorianer zum besten gaben, war absolut spektakulär, Chormusik auf hohem Niveau und mit einem ebenso interessanten wie anspruchsvollen Repertoire. Zu dieser Entwicklung kann man echt nur gratulieren, zumal wenn man bedenkt, dass dort ausschliesslich Laien auftreten, die sich auch nur selten zu Proben treffen.
Abgerundet wurde der angenehme Abend in der Kreuzkirche aber auch durch viele angenehme Begegnungen mit Freunden und Bekannten, so dass wir schließlich mit Pfarrers und Martin noch bis weit in die Nacht bei angeregtem Gespräch versumpften.
Am Samstag haben wir es dann, dank des miesen Wetters, endlich mal geschafft, die Sammlung Gunzenhauser zu besuchen. Man kann der Stadt zu dieser Kunstsammlung eigentlich nur gratulieren. Die präsentierte Auswahl von Werken von Dix, Jawlensky, Münter und wie sie alle heissen kann sicher in der Oberliga der Kunstsammlungen mitspielen. Die Vielzahl der gezeigten hochkarätigen Werke einzelner Künstler erlaubt es, Entwicklungen nachzuvollziehen, insbesondere bei Jawlensky wird das durch eine kluge Hängung auch schön unterstützt. Nicht zuletzt trägt aber auch das Gebäude und dessen architektonische Umgestaltung zum guten Eindruck dieses Muesums bei, die durchgehende Treppe, die immer wieder Blicke zur Sammlung erlaubt, ist ein architektonischer Geniestreich. Aber auch die Ruheecken mit den bodentiefen Fenstern sind absolute Blickfänge, die zum Betrachten des lebenden Gemäldes Großstadt einladen.
Schließlich sind wir Samstag abend noch in der Oper gewesen bei der Westsidestory. Eine sehr schöne und lebendige Inszenierung mit der großartigen Musik von Bernstein und vielen exzellenten Tanzeinlagen der Chemnitzer Company. Etwas gelitten hat die Aufführung allerdings unter der mangelnden Stimmkraft insbesondere der weiblichen Darsteller. Einzig die Rolle des Tony konnte stimmliche Glanzpunkte setzen. Das sollte eigentlich, auch wenn es „nur“ Musical ist, besser gehen, wenngleich es sicher nicht leicht ist, Künstler zu finden, die ebenso souverän tanzen wie singen können.
Alles in allem ein tolles Kulturwochenende nach dem man gar nichts anderes kann, als heute ein Partei zu wählen, der man zutraut, dieses kulturelle Niveau in Chemnitz zu halten.

Ostern, Gastronomie und was sonst so passierte

Mittlerweile gibt es doch wieder so einiges zu berichten, weshalb ich mich hier mal wieder frohgemut ans Werk mache.
Zunächst mal, waren wir mal wieder sehr gut essen, und zwar in der Villa Esche. Da ist nichts dazu zu sagen, Essen und Service waren tadellos. Nur eines verstehe ich nicht, warum in allen Restaurantführern immer wieder die Villa Esche allein auf weiter Flur steht und zum Beispiel ein zumindest ebenbürtiges Alexxanders gar nicht erwähnt wird …
Auch das Janssen bekam neulich mal wieder Besuch von uns. Dort hat es uns zwar geschmeckt, aber der Service war an diesem Abend absolut unmöglich, da hat man dort wahrlich schon Besseres erlebt. Es geht einfach nicht, dass das Personal ab 10 uhr abends nur noch mit Aufräumen beschäftigt ist, während die Gäste auf dem Trockenen sitzen.
Das fabelhafte Wetter bot uns Gelegenheit, rund um Moritzburg eine ausgedehnte Wanderung durch eine sehr abwechslungsreiche Teich- und Hügellandschaft zu unternehmen. Das Schloss und die verschiedenen Gebäude in seiner Umgebung bedürfen sicher keiner Werbung, deshalb sei hier noch mal ausdrücklich auf das wunderschöne Umland hingewiesen. Übrigens lässt auch die gastronomische Versorgung dort nichts zu wünschen übrig, da könnte sich manch andere Ausflugsregion mal inspieren lassen.
Wir waren nämlich am Ostersamstag wandern. Und zwar im Flöhatal, von Pockau nach Hohenfichte. Auch das ein sehr schöner Weg, immer im Tal der Flöha und bis auf den ersten Abschnitt auch ohne nennenswerte Anstiege. Es gibt eine abwechslungsreiche Tallandschaft, mit überraschend vielen alten Industriebauten und Kraftwerken am Fluss, teils schön saniert, teils aber auch in erbärmlichem Zustand. Dazwischen immer wieder ruhige Tallandschaften und vor allem kaum Straßen. Aus den geplanten 15 km wurden zwar 27, woraus wir lernen, dass Bahn- und Wanderstrecke doch deutlich voneinander abweichen können, aber letzlich war das für alle gut zu bewältigen. Bedauerlich nur, dass es uns, obwohl wild entschlossen, nicht gelang, in der ortsansässigen Gastronomie Umsatz zu machen. Es gab nämlich schlicht keine. Am ganzen Weg fanden wir nur zwei Wirtschaften, davon war eine überfüllt, die andere hatte geschlossen. Ja, warum soll man an so einem traumhaften Feiertag, wo unzählige Wanderer und Radler das Tal bevölkern, auch seine Kneipe aufmachen. Statt dessen zieht es der gemeine Gastronom offenbar vor, rumzujammern dass die Umsätze zurückgehen (so gelesen am Tag nach Ostern in der Sächsischen Zeitung). Tja, da kann ich nur sagen, ihr geht zu Recht pleite …
Anonsten kamen Ostern die kulinarischen Genüsse dann doch nicht zu kurz, schließlich fand ich mal wieder Zeit zum Kochen. Aufgetischt wurden eine sehr delikate Gazpacho (kalte Gemüsesuppe), diverse Tapas und eine schöne saftige Lammkeule nach mallorquinischer Art (mit viel Zitrone, Zwiebeln, Tomaten und natürlich Knoblauch). Zur Abrundung sollte es noch „molekulare“ Desserts geben, von denen aber der molekulare Teil komplett misslang. Immerhin hab ich jetzt auch verstanden wieso, die Physikochemie der Küche erlaubt halt keine Kreativität und ansonsten gab es auch noch einen Fehler im Rezept. Von molekularer Küche wird man hier sicher bald noch mehr lesen, denn ich habe mir auch noch einen Schaumschläger, neudeutsch Espuma (vulgo Sahnesiphon) zugelegt.
Auch die geistige Erbauung an Ostern kam in Form einer sehr schönen Aufführung der Matthäuspassion in der Kreuzkirche über uns.
Nicht zuletzt sei erwähnt, dass der Kleinstgarten bei dem warmen Wetter der letzten Wochen geradezu explodiert ist, und die Blüte von Krokussen, Traubenhyazinthen, Narzissen und Tulpen beinahe an aufeinanderfolgenden Tagen zu beobachten war. Leider hat die schöne Clematis den harten Winter nicht überlebt, aber dann hab ich wenigstens Platz für die gelbe Clematis tangutica, die schon lange auf meiner Wunschliste steht 😉

Ins Ohr

Leonhard Cohen: Songs of Leonhard Cohen

wunderschöne einfache Songs – ein Muss

Ins Ohr

Gestern sind wir mal wieder im Sinfoniekonzert gewesen. Es gab Prokofjews Sinfonia Concertante und Tschaikowski Nr. 4. Erstere war zwar teilweise etwas anstrengend, aber das war wohl mit Abstand das Verrückteste was ich je aus einem Cello gehört habe – Respekt!
Den Tschaikowski fand ich insgesamt runder , ein sehr schönes Stück, wenngleich mir partout nicht einfällt, woher ich das Thema des 2. Satzes kenne … Sehr toll auch die gezupften Streicher am Anfang des 3. Satzes.
Bleiben zwei Fragen:
1. Wie viele gültige Schreibweisen von Prokoffiev gibt es?
2. Bekommt der Triangelspieler das gleiche Gehalt wie die 1. Geige?

Ins Ohr

Erik Satie: 3 Gymnopedies, 6 Gnosiennes und andere
Anne Queffelec, piano
EMI/Virgin Classics, 2006

unglaublich dichte, emotionale Klaviermusik