Bei all dem Gerede fragt man sich mitunter, womit manche Unternehmen eigentlich Geld verdienen.

Zur Abwechslung neben all dem Gefresse und Rumgerenne mal ein Blick in die Niederungen der Arbeitswelt, deren alltägliches Elend in diesem Beitrag in der Zeit gar trefflich wiedergegeben ist.

Nicht auszudenken, wie produktiv unsere Wirtschaft sein würde, wenn sich alle ungestört dem widmen könnten, was sie gut beherrschen und diejenigen die nichts beherrschen, wenigstens die anderen nicht von der Arbeit abhalten würden.
Stellt sich natürlich die Frage, was tun mit all denen, die nichts können. Telefondesinfizierer? Controller ist jedenfalls auch keine Lösung …
Da sowieso grad Gaga in der Politik voll in Mode kommt und Vertreter einer überbewerteten Newcomerpartei allen Ernstes eine postmaterialistische Ökonomie frei nach Startrek propagieren, kommt es auf ein bisschen Bullshit mehr oder weniger ja eh nicht an.
Dann werd ich mir wohl schon mal nen Replikator kaufen gehn …

Wahl-C-Mat

Das bekannte Wal-O-Mat Projekt gibt es jetzt in einer Chemnitzer Version. Natürlich hab ich mich sofort ran gemacht und fleissig Thesen bejaht oder abgelehnt. Das Ergebnis ist dann doch etwas überraschend, liegt doch keineswegs die von mir favorisierte Partei vorn, sondern zuvor kommen Liste C und CDU! Erst auf Rang drei folgen die Grünen, nahezu gleichauf mit der FDP. Erwartungsgemäß weit abgeschlagen liegen allerlei rechte und linke Parteien.
Tja, da muss ich mir die Liste C wohl noch mal näher ansehen 😉 Wie ich das Ergebnis der CDU einordnen soll, weiss ich auch noch nicht so recht – verbindet mich doch mit dieser Partei bisher herzlich wenig. Sicher werden auch weiterhin einige mir namentlich bekannte Chemnitzer Protagonisten dieser Partei zuverlässig verhindern, dass die Stimmen von mir bekommen, aber interessant ist es schon, dass sie von meinen lokalpolitischen Vorstellungen gar nicht so weit weg sind.
Das führt uns natürlich zur Frage, darf man bei der Kommunalwahl Parteien oder Vereinigungen wählen, deren sonstige politische Ziele man eigentlich nicht gut heisst, aber deren kommunalpolitische Ideen man sympathisch findet? Für mich eigentlich dann doch klar mit NEIN zu beantworten.
Zur Liste C, mal kurz schauen, was da so ist. Mmmhh, die Ziele sind nun doch bissel arg auf Familie und Kinder fokussiert. Nicht dass das nicht wichtig wäre, aber Chemnitz hat sicher noch andere wichtige Baustellen, z. B. die Stadtentwicklung, da seh ich auf die Schnelle gar nix. Und die Personen? Mir unbekannt, bis auf den Law & Order Mann vom Sonnenberg, Herrn Schölla, und der hat in den vergangenen Jahren bei mir schon reichlich Antipathien gesammelt. Das wird also nix …
Tja, was bleibt? Wie immer, eine Wahl, wo man von keiner Partei wirklich überzeugt ist, sondern eher das Gefühl der geringsten Bauchschmerzen entscheiden wird.
Wo wir gerade von Chemnitz reden – da gibt es eine tolle neue Imagekampagne, hoffentlich gibt das mal einigen der zu Wählenden ein paar Denkanstöße: Chemnitz zieht weg!
Übrigens, gerade Wahlwerbung im DRadio gehört – es ist einfach nur unglaublich schlecht …