Eine Paprikasuppe und ein Hirschrückensteak mit einer Soße aus geschmolzenen Tomaten und Pflaumen

130915_IMG_6205Nach all den leckeren Menüs in diversen Restaurants die letzten Wochen, musste ich heute mal wieder testen, ob ich selbst noch kochen kann.

Auf den Märkten gibt es jetzt Gemüse in bester Qualität in reicher Auswahl. Der Lommatzscher sowie ein unbekannter Händler auf dem Markt haben herrliche Paprika. Beim Händler mit dem Hut nehme ich rote, gelbe und geringelte Bete mit, die kommen aber heute noch nicht zum Einsatz. Vom Markt nehme ich auch noch etliche leckere Pflaumen von verschiedenen Händlern mit. Kartoffeln vom Lommatzscher kommen auch noch mit. Bei Kretschmar kaufe ich schließlich noch wunderbar leckere Tomaten in bunter Vielfalt, weitere leckere Parika und einen kleinen Weißkohl.

Als Starter gibt es eine Paprikasuppe. Dazu werden die vollreifen Paprika mit ein paar Zwiebeln angebraten. Etwas Knoblauch dazu, mit ein paar vollreifen Tomaten ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze einkochen lassen und pürieren und schon hat man eine herrliche Suppe. Mit etwas gehackter Petersilie und einer kleingehackten rohen Paprika sowie einem Klecks Ruccolapesto wird die Suppe serviert. Das Ruccolapesto wird ähnlich zubereitet, wie Basilikumpesto.

Im Mittelpunkt des Hauptgerichtes steht ein Steak vom Hirschrücken. Das legen wir schon mal raus, dass es Raumtemperatur annimmt. Für die Soße dazu wandern eine Handvoll halbierter kleine Tomaten und Pflaumen für eine halbe Stunde in den Ofen, bis sie deutlich zusammengeschmurgelt sind. Dann schwitze ich ein paar Zwiebeln an, dazu kommen die geschmolzenen Tomaten und Pflaumen, etwas Wildfonds, Wacholder, Lorbeerblatt und Rosmarin. Das Ganze wird in einer guten halben Stunde zu einer schönen Soße eingekocht und die Gewürze werden wieder entfernt. Der Kohl wird in schmale Streifen geschnitten, kommt mit Butter in den Topf und darf da mit Salz, Pfeffer, etwas Nelke und Kümmel schmoren. Mit Weißwein und einem kleinen Schluck Essig ablöschen und abschmecken, nach einer guten halben Stunde ist der junge Weißkohl schön zart. Nebenbei entsteht noch ein Kartoffelpüree und dann darf auch schon der Hirsch in die Pfanne. Natürlich nur kurz, so dass er innen schön rosig bleibt. Und schon ist ein tolles Hauptgericht fertig.

Dazu gibts einen sehr guten schon etwas älteren spanischen Wein, ein Geburtstagsgeschenk von 2009 (!) und zum Abschluss noch etwas Obst. Insgesamt ein schönes leckeres Essen, ich kann’s also auch noch 🙂

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