Wieder mal besuchen wir unsere Freunde am Dresdner Stadtrand in Borsberg. Und wieder mal verbinden wir die Anreise mit einer kleinen Wanderung, diesmal von Arnsdorf, wohin wir bequem mit dem Zug kommen. Zunächst geht es ein ganzes Stück durch den Wald und vorbei am Forschungszentrum Rossendorf. Dann öffnet sich die Landschaft und wir blicken weit ins Land. Unser Weg führt nun durch eine Herde Mutterkühe mit Kälbern, aber bis auf etwas Gemuhe bleiben die Tierchen ruhig, wenngleich sie uns argwöhnisch beäugen. Weiter führt die Tour durchs Hochland mit Aussichten Richtung Dürröhrsdorf-Ditterssbach. Wir queren die seit ewigen Zeiten im Bau befindliche Ortsumgehung und das Dörfchen Eschdorf, welches irgendwann mal von selbiger beruhigt werden soll. Weiter gehts auf den Triebenberg, linkerhand schweift der Blick bis Stolpen. Nach dem Triebenberg tut sich dann das volle Panorama auf. Links die Silhouette des Elbsandsteins, vor uns das Hochland, das Elbtal und das Osterzgebirge und rechts blicken wir auf Dresden. Das ist immer wieder beeindruckend! Mit diesen Ausblicken laufen wir nun nach Zaschendorf und sind wenig später am Ziel (Track 14 km, 300 Hm).





Wie immer gibt es abends lecker Essen, wir saunieren und schon ist der erste Abend rum. Nach feinen Wippler-Brötchen steht nun eine Wanderung durch die sogenannte Heide an. Arglosen Heide-Suchenden sei gesagt, dass der Name Schall und Rauch ist, die Dresdner Heide ist einfach nur ein Wald. Fairerweise muss man aber sagen, dass die Heide im Herbstkleid ganz hübsch ist, besonders in den Tälern der kleinen Flüsse und Bäche, wie etwa der Prießnitz (Track 13 km). Die ortsansässige Gastronomie hat wegen Wohlstand geschlossen und so verlegen wir den Nachmittagsimbiss auf den Borsberg. Abends essen wir mit all unseren Dresdner Freunden im Genuss-Atelier sehr fein, vielfältig und lecker.

Am Sonntag heisst es nach dem Frühstück schon wieder Abschied nehmen. Das Wetter lädt nicht grad nach draußen ein. Doch es nützt nichts, wer zu Fuß kam, muss auch zu Fuß gehen. Bei leichtem Regen und starkem Wind laufen wir also talwärts, bald im Schutz des Friedrichsgrunds, durch den wir rasch nach Pillnitz kommen. Nach der Fähre nehmen wir die Öffis, die uns mit Bus, S-Bahn, Bus und Regionalexpresse komfortabel zurück nach Chemnitz bringen.