Von Mittweida zum Taurasteinturm

Es gibt in der Umgebung noch immer Gebiete, die wir noch nicht bewandert haben. Deshalb bringt uns die Chemnitz-Bahn nach Mittweida, von wo wir durch mittelsächsisches Hügelland nach Burgstädt wandern. Wälder, Felder, Wiesen sowie kleine Städtchen und Dörfchen prägen diese Landschaft etwas im Abseits der größeren Städte. Nichts ist spektakulär, aber es läuft sich entspannt durch die Landschaft. Wiederau ist sogar ganz hübsch – wenngleich auch genauso tot, wie all die anderen Orte am Weg. Etwas verwachsene Wege lassen sogar ein bisschen Abenteuer zu, etwa auf dem Weg am Voselsbach hinunter ins Chemnitztal oder von dort hoch nach Burgstädt. Im Tal des Voselbachs entdecken wir sogar völlig unverhofft eine Mini-Talsperre. Es wäre interessant, zu wissen, zu welchem Wecke diese gebaut wurde.

Schon beizeiten rückt das Ziel unserer Tour ins Bild – der Taurasteinturm. Der Turm ist Teil des Purple Path, dessen Kunstwerke wir uns wandernd erschließen. Vom Turm genießen wir einen großartigen Rundumblick. Freundlicherweise gibt uns die Aufsicht sogar ein Fernglas mit und so sehen wir bei großartiger Fernsicht mit optischer Unterstützung vom Völkerschlachtdenkmal bis zum Fichtelberg einen beachtlichen Teil Sachsens vor uns liegen. Der wahre Höhepunkt des Taurasteinturms ist eine nächtliche Illumination, die wir leider nicht bewundern können. Die ohnehin spärliche umliegende Gastronomie ist entweder temporär geschlossen oder geht nichts ans Telefon. Und so fahren wir nach einem kurzen Bummel zum hübschen Markt von Burgstädt mit dem Zug zurück und kehren in Chemnitz lecker deftig in die Schloßmühle ein. Der nächtliche Taurasteinturm bleib als Ziel künftiger Ausflüge offen. (Track 25 km, 420 Hm)