Ins Ohr

Leonhard Cohen: Songs of Leonhard Cohen

wunderschöne einfache Songs – ein Muss

Amsterdam

Ein langes Wochenende in Amsterdam liegt hinter uns. Mal vom eigentlichen Anlass unseres Besuches (dem Volleyballturnier) abgesehen, waren es sehr schöne Tage 😉
Unglaublich nette Gastgeber und eine auch im trüben November noch sehr schöne Stadt haben dazu nicht unmassgeblich beigetragen.
Bemerkenswert ist die Omnipräsenz modernster Architektur. Anscheinend baut man nur in Deutschland das ewig langweilige Einerlei. Etwas mehr Holland würde diesem Land überhaupt in mancher Hinsicht gut tun 😉
Ansonsten ist es natürlich schon auch eindrucksvoll, mal eine Anzahl von van Goghs und Rembrandts sowie etlicher anderer namhafter Künstler im Original zu sehen.
Eine ziemlich bizzare Erfahrung war der Besuch eines Gartenscenters am Sonntag. Von Pflanzen keine Spur, statt dessen gefühlte drei Ikea-Grundflächen voller Weihnachtsdekoklimbim in den unglaublichsten Ausfertigungen, anscheinend ist der gemeine Holländer auch ein großer Freund der Sinterklaas Dekoration 😉

Ins Ohr

Gestern sind wir mal wieder im Sinfoniekonzert gewesen. Es gab Prokofjews Sinfonia Concertante und Tschaikowski Nr. 4. Erstere war zwar teilweise etwas anstrengend, aber das war wohl mit Abstand das Verrückteste was ich je aus einem Cello gehört habe – Respekt!
Den Tschaikowski fand ich insgesamt runder , ein sehr schönes Stück, wenngleich mir partout nicht einfällt, woher ich das Thema des 2. Satzes kenne … Sehr toll auch die gezupften Streicher am Anfang des 3. Satzes.
Bleiben zwei Fragen:
1. Wie viele gültige Schreibweisen von Prokoffiev gibt es?
2. Bekommt der Triangelspieler das gleiche Gehalt wie die 1. Geige?

Ins Ohr

Erik Satie: 3 Gymnopedies, 6 Gnosiennes und andere
Anne Queffelec, piano
EMI/Virgin Classics, 2006

unglaublich dichte, emotionale Klaviermusik

Wandern bei Aue

So, nun ist das kleine blaue Auto da und macht viel Freude 😉
Heute fuhr es uns nach Aue, was Ausgangspunkt einer ausgedehnten Wanderung war.
Beginnend in der ziemlich ausgestorbenen City ging es über den idyllischen Floßgrabenweg auf den Gleesberg. Von dort über den Türk-Schacht nach Zschorlau und schließlich über die gemauerte Wand zurück nach Aue. Insgesamt eine wunderschöne, abwechslungsreiche Tour, die immer wieder großartige Ausblicke auf herbstlich gefärbte Erzgebirgslandschaften bot. (Gehzeit ca. 4 Stunden)
Der Floßgraben scheint noch wesentlich weiter zu gehen – es wäre interessant, das mal zu erkunden …

Was blüht uns denn heute?

Viel is nich mehr, die Kapuzzinerkresse hat den ersten milden Frost teilweise überstanden. Daneben blühen noch einige einsame Löwenmäulchen sowie der gelbe Lerchensporn, der uns schon den ganzen Sommer begleitet.
Bei den Kübelpflanzen ist das Abutilon Megapotamicum (Schönmalve) noch voller rot/gelber Blüten (offenbar toleriert es tatsächlich leichten Frost). Unermüdlich blüht auch noch der hängende Rosmarin draußen.
Im Treppenhaus machen auch Solanum Rantonetti (Enzianstrauch) und eine rote Abutilon-Art auf sich aufmerksam. Nicht zuletzt blühen die beiden Hibiskusse am Wohnzimmerfenster unermüdlich.

Byebye Renault

Tja, nun ist es soweit, der gute alte Scenic wurde ausgeräumt und harrt der Inzahlungnahme … Fairerweise muss man ihm schon zubilligen, dass er gute Dienste geleistet hat.
Nunja, Renault konnte mit dem Nachfolgemodell nicht so recht überzeugen, weshalb es jetzt heisst: Willkommen tivoliblauer Citroen C4 Picasso 😉

Mal wieder lecker Kochen

Heute ist, auf Wunsch eines einzelnen Herren, mal wieder großes Kochen angesagt. Dabei folge ich diesmal dem Ratschlag, nur einem oder höchstens zwei Gängen die maximale Aufmerksamkeit zu widmen und den Rest zuzukaufen oder Convenience zu nutzen (Julian Barnes).
Deshalb wird es zum Auftakt Aufgewärmtes geben, eine Suppe von der Roten Bete, die bereits zum Geburtstag für Begeisterung sorgte. Die besondere Note kommt dabei von etwas Meerrettich, der schön mit dem mild süßen Geschmack der Bete harmoniert.
Als Hauptgang kommt ein Rollbraten vom Wildschwein daher. Dieser wird diesmal einem Niedrigtemperaturgaren unterzogen, welches grob dem Rezept von Siebeck folgt (24 h marinieren in Rotwein, Essig, Lorbeer, Möhre, Zwiebel, Pfeffer, Wacholder, rundum sorgfältig anbraten, dann 5 h bei 80 Grad ins Rohr). Die Sauce entsteht aus der Marinade und einer eingedampften Kalbsbrühe (in der vor kurzem noch ein Vitello Tonnato garte). Dazu gibt es Blattspinat (beste Qualität vom liebsten Gemüseladen) und ein Kartoffelgratin (Kartoffelscheiben in Sahne kochen, etwas Gruyere dazu und im Rohr gratinieren).
Abrunden wird das Ganze ein Panna Cotta mit Blaubeersoße (siehe Rezept).