Ein Sommermenü

IMG_5973Heute war Zeit, auf dem Markt in Ruhe einzukaufen und ein sommerlich leichtes Menü zuzubereiten. Es gibt also

  • Gazpacho mit Erdbeeren und Paprika
  • Eier mit gebratenem Ruccola
  • Pfifferlinge und Kartoffeln mit Fenchelbutter
  • frisches Obst und ein wenig Eis

Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe, ist schnell gemacht. „Ein Sommermenü“ weiterlesen

Auf einmal ist Sommer

IMG_5909Auf einmal ist Sommer. Lange hat er sich schwer getan, vieles im Kleinstgarten hat im kalten und nassen Frühsommer lange gebraucht, um groß zu werden, manches hat der Dauerregen dahingerafft. Doch nun, plötzlich, ist alles üppig, es blüht allerortens und bei mancher Pflanze ist es schon schwer, das Grün noch im Schach zu halten. Herrliche ruhige Abend auf dem Balkon, man könnte stundenlang dasitzen und schauen, was hier so alles grünt und blüht! „Auf einmal ist Sommer“ weiterlesen

Was blüht uns denn heute?

IMG_2204Nun stehen die Frühblüher in voller Blüte, die meisten Pflanzen sind rausgeräumt, und im Kleinstgarten sieht es langsam wieder grün und bunt aus. Hier ein paar Impressionen von heute, die Hauptdarsteller heißen diverse Narzissen und Tulpen, Traubenhyazinthe (Ocean Magic), Hyazinthen, diverse Primel aus Saxdorf (die guten alten Gartensorten von Förster) und ein schönes Hornveilchen.

„Was blüht uns denn heute?“ weiterlesen

„Das Stiefmütterchen wird diffamiert“

hornveilchenUnter diesem Titel findet man ein kluges Interview in der Online-Ausgabe der ZEIT.

Gärten für die Stadt zu schaffen, ist ein spannendes Thema. Allein mit Saatbomben werfen ist es sicher nicht getan – ich fühle mich ertappt. Nichtsdestotrotz werde ich am Montag mit Steffi noch mal ein paar bauen und in Umlauf bringen. Mal schauen, ob ich auch dazu komme, mein Brachenbeblumungsprojekt voranzutreiben. Wildes Bunt ist auf jeden Fall besser als kahles Grau!

Auch im Kleinstgarten gehts voran, allerlei Frühblüher blühen, die alten Primelsorten aus Saxdorf sind nun ganz prächtig, die Duft-Nemesie von Rühlemanns blüht und duftet und alles treibt wunderbar aus – der Sommer kann kommen. Etliches ist auch schon gesät, dieser Tage wird noch allerhand (um-)gepflanzt und rausgeräumt. Heuer wirds auch wieder Tomaten geben, da konnte ich nicht daran vorbei … Fetzt!

Raus-Rein-Raus-Rein-Raus-Rein

0000005550
So könnte es Anfang April aussehen! (April 2006 in Saxdorf)

So in etwa könnte man die Begrünungsversuche im Kleinstgarten für dieses Frühjahr zusammenfassen! Es ist ein Trauerspiel! Immer wieder habe ich hoffnungsvoll Anlauf genommen, vorgetriebene Blumenzwiebeln und die diversen Schneeglöckchen, Märzenbecher und Primeln, die ich neulich aus Saxdorf mitgebracht habe, auf den Balkon gestellt. Und immer wieder kommen neue Dauerfrostperioden, die mich dazu bringen, den ganzen Kram wieder ins Haus zu schaffen.

Momentan blühen draußen wenigstens ein paar (gekaufte) Narzissen, Hornveilchen, schöne tief violette Hyazinthen sowie  ganz verschämt die Primeln aus Saxdorf. Die schönen Märzenbecher und Schneeglöckchen sind schon verblüht und hatten kaum Zeit, richtig zur Geltung zu kommen.

Rühlemanns hat inzwischen auch schon allerlei geliefert, ab und an hat mich ja auch der Kaufrausch gepackt und so sind es schon etliche Töpfchen und Kästen, die den nahezu wöchentlichen Umzug Raus-Rein-Raus mitmachen dürfen. Momentan haben wir grad eine Raus-Phase, aber die nächste Frostperiode ist angekündigt und ich denke schon wieder übers Reintragen nach …

Man darf ja gar keinem erzählen, dass ich vor ein paar Wochen schon in freudiger Erwartung die Gartenhütte mit Bier etc. bestückt habe um im Falle vorzeitigen Grillwetters auf der sicheren Seite zu sein. Aber zur Zeit freu ich mich ja schon, wenn das Bier nicht gefriert … Ein Elend!

Ich will Frühling! Jetzt!

Ein Hauch von Frühling

Winterlinge in Saxdorf

So langsam nervt dieser trübe Winter, der so gar kein Ende nehmen will. Umso schöner, dass wir dieses Wochenende zumindest einen Hauch von Frühling erhaschen konnte. Wir waren in Saxdorf und da ist der Schnee schon weitestgehend weg und bei den ersten Sonnenstrahlen seit langem konnte man Schneeglöckchen, Märzenbechern, Winterlingen, Christrosen und den frühen „Ein Hauch von Frühling“ weiterlesen

Was blüht uns denn heute?

Orange Cosmeen

Jetzt im Hochsommer steht der Kleinstgarten in voller Blüte, Grund genug, mal wieder eine kleine Bestandsaufnahme der blühenden Welt zu machen.
Im Kräuterkorb blüht es wild durcheinander, weiße Blüten vom Koriander, gelbe vom Dill, violett vom Schnittlauch und der wilden Wicke. Bald wird hier auch der Oregano blühen.
Drei im Frühjahr gekaufte Fuchsien sind rasant gewachsen und beeindrucken mit üppig-großen gefüllten Blüten in verschiedenen Farben.  Die schöne Rose Eye Paint ist leider schon wieder verblüht, gleich nebenan blühen aber dafür Zinnien, Löwenmaul und Cosmeen üppig. „Was blüht uns denn heute?“ weiterlesen

Kürbisgott


Nachdem mich am Wochenende die ersten leichten Nachtfröste, zum Glück noch ohne Schäden, mahnten, endlich mal die Pflanzen reinzuräumen, konnte ich heute bei schönstem Wetter zur Tat schreiten. Ca. 50 Töpfe und Kübel traten nach beherztem Rückschnitt den Weg in die Wohnung an und mussten an den verschiedenen Fenstern, im Treppenhaus und teils auch im Keller ihren Platz finden. Draußen steht nun nur noch das, was auch ein paar Grad Frost verträgt, wie zum Beispiel das wunderschöne Abutilon megapotamicum, eine Variante der Schönmalve mit rot gelben glockenartigen Blüten.
Nach so viel körperlicher Arbeit musste nun auch was Gescheites zum Essen her. Ein kürzlich in einem meiner Lieblingsblogs erschienenes Rezept für eine Kürbissuppe im Kürbis hatte mir beim Lesen schon den Mund wässrig gemacht und da eh noch ein kleiner einsamer Hokkaido-Kürbis hier rumlungerte war klar, was kommen musste. Da mir heut nicht wie vegetarisch war, gab es eine kleine Abwandlung des Originalrezeptes. Der innen ausgehöhlte Kürbis (Boden und einen Deckel ganz lassen) wird innen beherzt gesalzen und gepeffert. Das Objekt der Begierde wird sodann mit einigen gerösteten Weißbrotwürfeln, etwas mit Zwiebel und Knoblauch angebratenem Hackepeter und abwechselnd mit etlichen kleinen Würfelchen vom Appenzeller gefüllt. Das Ganze wurde noch mit Sahne aufgefüllt und spätestens jetzt hatte ich schon eine sehr konkrete Vorstellung von einem geilen Freßchen. Kürbisdeckel drauf und für eine Stunde ab in den 160 Grad heißen Ofen, von wo sich nach einiger Zeit schon vielversprechende Düfte melden.
Das Endprodukt entsprach so ganz meinen Erwartungen. Kürbis, Käse, Hackfleisch, Brot und Sahne sind eine wunderbare Verbindung eingegangen, die recht schnell verputzt war. Im Gegensatz zum Originalrezept war das Ergebnis nun gar nicht mehr suppig aber dennoch göttlich!
So einfach sind die kleinen Freuden!